Auf Entdeckertour im Gemeinschaftsgarten Kirchheim – Jesingen

Wir haben den Wunsch unser Bio – Gemüse aus der Region zu bekommen und eigentlich würden wir mit unseren Eltern auch gern selber gärtnern.
Wir haben recherchiert und so viele Ideen gefunden:
– einen Gemeinschaftsgarten bewirtschaften,
– einer Solidarischen Landwirtschaft beitreten,
– in einer Kleingartenanlage einen Garten pachten,
– eine Bio – Gemüsekiste von einem nahen Landwirt liefern lassen,
– einen Halbjahresgarten beim Bauern mieten.
Wir sind begeistert. Mit so vielen Möglichkeiten haben wir nicht gerechnet.
So planen 8 Schüler/innen der Klasse 6a der Freihof- Realschule einen Radausflug zum Gemeinschaftsgarten in Kirchheim- Jesingen.
Drei aktive Gärtnerinnen Frau Zeh,. ,…..   empfangen uns und wir bekommen eine interessante Führung.
Der Garten wurde vor 10 Jahren angelegt und zurzeit ackern hier 11 Gärtnerinnen.
Im zeitigen Frühjahr wird gemeinsam der Anbauplan besprochen und dann geht es los. Alle Pflanzen werden selber aus Samen gezogen. Dann wachsen sie in Hochbeeten, in einem Gewächshaus oder in Beeten, die mit Schneckenzäunen versehen sind, weiter.
Da direkt neben dem Garten ein Wiesenstreifen ist, müssen die Gärtnerinnen das Schneckenproblem mit abendlichem Absammeln versuchen zu lösen. Gift kommt in diesen Garten auf keinen Fall. Der Nachhaltigkeitsgedanke wird hier ganz großgeschrieben. Es gibt einen Kompost, eine kleine Regenwassersammelanlage, das Gewächshaus hat hier ein zweites Leben erhalten, es werden Pflanzen in Mischkultur gepflanzt. Sie beeinflussen sich so positiv, weil sie Schädlinge abwehren, sich beschatten oder Nährstoffe optimal teilen.
Uns hat die Idee des Gemeinschaftsgartenes begeistert. Es macht viel mehr Spaß zusammen mit anderen Menschen zu ackern. Es gibt kein Urlaubsproblem, da immer jemand da ist, der den Garten pflegt. Da jedes Mitglied sich nach seinen Möglichkeiten einbringen kann, gibt es auch wenig Gartenstress.

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